Montagmorgen. Noch bevor du richtig angefangen hast, meldet sich der erste Mitarbeiter krank. Du organisierst um, verschiebst Termine und hoffst, dass der Tag trotzdem irgendwie läuft.
Kaum hast du das gelöst, steht der Nächste in der Tür. Zwei Mitarbeiter bekommen einen Konflikt nicht allein geregelt. Einer wartet auf eine Entscheidung, die er eigentlich selbst treffen könnte. Ein anderer hat eine Aufgabe liegen lassen, obwohl ihr letzte Woche darüber gesprochen habt.
Eigentlich wolltest du dich heute um deine eigenen Aufgaben kümmern. Stattdessen bist du wieder Schiedsrichter, Problemlöser und Feuerwehr.
Am Abend fragst du dich, was du den ganzen Tag eigentlich geschafft hast. Du warst ständig beschäftigt, hast unzählige Probleme gelöst und trotzdem liegen die Aufgaben, die du dir morgens vorgenommen hast, immer noch auf deinem Tisch.
Du hast den ganzen Tag gearbeitet, aber nicht an dem, was dir eigentlich wichtig war.